Der Westbalkan spielt für Europa eine zentrale politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle. Dennoch findet die Region in der deutschsprachigen Öffentlichkeit häufig weniger Beachtung, als es ihrer Bedeutung entspricht.
Mit der „Person des Jahres“ zeichnet Westbalkan Briefing erstmals Persönlichkeiten aus, die dazu beitragen, das zu ändern.
Gesucht werden Persönlichkeiten, die mit ihrem Engagement maßgeblich dazu beigetragen haben, den Westbalkan oder einzelne Staaten der Region im deutschsprachigen Raum stärker im gesellschaftlichen, medialen, politischen oder wirtschaftlichen Bewusstsein zu verankern.
Dabei geht es nicht um Popularität, politische Ämter oder Prominenz. Entscheidend ist, wer 2026 Aufmerksamkeit für die Region geschaffen, Debatten angestoßen, Beziehungen vertieft oder dazu beigetragen hat, Entwicklungen imWestbalkan in Deutschland, Österreich und der Schweiz stärker wahrnehmbar zu machen.
Wer kann nominiert werden?
Nominiert werden können Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung ebenso wie aus Wissenschaft, Medien, Kultur oder Zivilgesellschaft. Die vorgeschlagene Person muss weder aus dem Westbalkan stammen noch dort leben. Ausschlaggebend ist ihr konkreter Beitrag zur stärkeren Wahrnehmung der Region im deutschsprachigen Raum.
Wer kann Vorschläge einreichen?
Die Nominierung steht allen Lizenznehmern, Leserinnen und Lesern des Westbalkan Briefing sowie Institutionen, Unternehmen, Organisationen und anderen Akteuren offen.
Vorgeschlagen werden können eine oder mehrere Personen. Zu jeder Nominierung sollte kurz erläutert werden, warum die betreffende Persönlichkeit die Auszeichnung verdient und wodurch sie 2026 zur stärkeren Sichtbarkeit des Westbalkans beigetragen hat.
Wie wird entschieden?
Die Zahl der eingegangenen Nominierungen entscheidet ausdrücklich nicht über die Auszeichnung. Die Nominierungsphase dient dazu, Kandidatinnen und Kandidaten zu identifizieren und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.
Nach Ende der Einreichungsfrist prüft die Redaktion des Westbalkan Briefing sämtliche Vorschläge und erstellt daraus eine Shortlist.
Bewertet werden insbesondere die nachweisbare Wirkung des Engagements im Jahr 2026, die Reichweite über einzelne Interessengruppen hinaus, die Bedeutung für die Wahrnehmung des Westbalkans im deutschsprachigen Raum sowie die Nachhaltigkeit des geleisteten Beitrags.
Die endgültige Entscheidung über die „Person des Jahres 2026“ trifft die Redaktion des Westbalkan Briefing.
Nominierungen können bis 15. November 2026 per Mail an office@westbalkan.at eingereicht werden.
Die Shortlist wird anschließend im Westbalkan Briefing vorgestellt. Die Person des Jahres 2026 wird Anfang Dezember bekannt gegeben.